Berichte vom  9. Hallesches Mädchenschachturnier 2014   Einzelergebnisse >  Fotoimpressionen >
 

 Überall Favoritinnensiege      

7.4.2014 | von Turnierleiter Rüdiger Schneidewind: In Halle will man und Mädchen wieder Schach spielen! Das zeigen die wachsenden Teilnehmerzahlen, unter anderem auch beim 9. Halleschen Mädchenschachturnier, was zum ersten Mal in der Grundschule „Frohe Zukunft“ ausgetragen wurde. Grundschülerinnen, Eltern und ihr Direktor, Herr Hunkert, erwiesen sich als ausgezeichnete Gastgeber für ein letztlich gelungenes Mädchen-Schach-Event an dem 35 Mädchen aus 7 Vereinen und  4 Schulen, darunter 6 Teilnehmerinnen der Landeseinzelmeisterschaft 2014 teilnahmen.

Und auch vom Niveau und von der Spannung her konnte man sehr zufrieden sein. Leider gab es in der Altersklasse u8 mit Luisa Gaschütz (SG Döllnitz) nach siegreicher erster Runde, einen krankheitsbedingten Ausfall, ansonsten machten die Döllnitzer aus Halle die u8- Konkurrenz unter sich aus. Charlotte Derling und Nelly Adelmeyer kamen bis zur 4. Runde zu mehr oder minder klaren (und vor allem schnellen) Erfolgen, bevor es dann zum großen Finale kam. Man hätte gern mehr von beiden gesehen, doch nach etwa 10 Minuten war die „Sache“ (Zweite gegen Dritte der LEM u8) mit Grundreihenmatt für Nelly entschieden. Beide siegten auch in der letzten Runde sicher und so blieb alles, wie nach Runde 4. Nelly Adelmeyer gewann und Charlotte musste wieder mit Platz 2 zufrieden sein.

Etwas spannender war es in der Altersklasse u10. Hier dominierte erwartungsgemäß eindeutig der USV VB Halle. Doch wer würde gewinnen. Die Dritte der diesjährigen LEM, AK u10w, Yara Stowicek, hatte sensationell (man sagt durch Schäfermatt??!) in der 3. Runde gegen Aveline Hesse (GS Neumarkt) verloren, konnte aber in der letzten Runde mit einem Sieg gegen die bis dahin führende Lea Fritsch alles wieder „gut“ machen. Das gelang eindrucksvoll, so sehr sich Lea auch im Angriff mühte. Am Ende hatte Yara zwei Figuren mehr und musste nun auf Buchholz hoffen. Aber auch Carlotta Schulte, die bereits in Runde 1 gegen Yara verloren hatte, verfügte am Ende über 4 Punkte. In der letzten Runde hatte sie gegen Aveline Hesse gewonnen und war plötzlich Zweite. Doch am Ende waren es vier Buchholzpunkte Vorsprung für die Favoritin Yara Stowicek und ihr Preis war eine Riesendidlmaus. Manchmal ist es eben gut, wenn man erster wird.

Ein Schachbuch als Preis hingegen wählte die souveräne Siegerin des Opens, Alexandra Sinner (SG Döllnitz). Auch hier gewann letztlich die Favoritin, die aber in einigen Runden hart kämpfen musste. Auf Grund einiger Magdeburger Absagen war sie plötzlich an Nummer 1 gesetzt. Die spannendste Partie gab es in der 3. Runde gegen Jessica Hintze (Rochade Magdeburg). Die Magdeburgerin hatte mit Schwarz eigentlich im Bauernendspiel mit jeweils einem Springer nicht nur einen Bauern mehr, sonder auch Stellungsvorteile (+1,8 laut Computer). Doch mit dem völlig unnötigen Springertausch entstand ein entfernter Freibauer von Alexandra. Allerdings wäre der schwarze König im Quadrat gewesen, doch der anschließende Bauernzug brachte Alexandra die Dame und den Erfolg.

Am Ende stand die Siegerehrung mit Medaillen und Urkunden für die Besten und kleine Preisen für alle.

Mein Dank gilt allen Helfern, für die sehr gute Versorgung, den Schiedsrichtern Jürgen Gutsche und Yuri Golitsyn. Und es kamen auch schon die Fragen: Wann findet das nächste Turnier statt? Wie ich schon sagte, man will wieder Schach spielen in Halle, trotz HFC.

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USV–Trio  erfolgreich

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