Zur Geschichte des Schachspiels
 
 Das Schachspiel wurde vermutlich im 6. Jahrhundert v. Chr. in Indien erfunden. Der ursprüngliche Name war "Chaturanga" –  das Armeespiel. Durch Kreuzritter und Wikinger kam das Schachspiel zwischen 700 und 900 n. Chr. nach Europa. Das 1. internationale Turnier wurde 1851 in London abgehalten. Sieger war der deutsche Spieler Adolph Anderssen.
 
Inzwischen werden im Schach bereits im Kinder- und Jugendalter Landes-, Europa- Weltmeisterschaften und sogar Schacholympiaden ausgetragen. In Deutschland wird jährlich der Bundeswettbewerb der Schulmannschaften ausgetragen. Die Qualifikation zur Teilnahme erfolgt über Regional- und Landesausscheide.
 
  Das Schachspiel ist ein strategisches Brettspiel für 2 Personen. Benötigt wird ein Schachbrett mit 64 Feldern und für jeden Spieler 16 Schachsteine. Ein Spieler bekommt weiße, der andere schwarze Schachsteine. Ziel des Schachspiels ist den gegnerischen König "schachmatt" setzen. Das heißt, den gegnerischen König so "anzugreifen", dass der Gegner keinen regelgemäßen Zug zur Verfügung hat.  Die Spielregeln des Schachspiels sind leicht erlernbar und werden in unseren Arbeitsgemeinschaften altersgemäß vermittelt.
 
  Das Schachspiel fördert nicht nur logisches Denken, sondern auch Ausdauer, Konzentrationsfähigkeit und Leistungswille. Es schult Qualitäten und Charaktereigenschaften, die gerade bei Kindern in diesen schnelllebigen Zeiten, bei denen vieles nur oberflächlich angegangen und betrachtet wird, verloren zu gehen. Johann Wolfgang von Goethe beschrieb Schach als "Probierstein des Gehirns". 
 
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