aktualisiert:  31. Mai 2017 - 13:15 Uhr
 
 
 

Deutsche Meisterschaften

im Grundschulschach

 

 

Deutsche Schulschach-Meisterschaft 2017

Als beste Mannschaft aus Sachsen-Anhalt können sich die Neumarktschüler Halle mit Rang 10 erneut zu den TOP 10 Grundschulmannschaften Deutschlands einreihen!

Herzliche Gratulation den Aktiven und Betreuern !!!!

Grundschule Neumarkt Halle (im Foto oben rechts) startet als LANDESMEISTER Sachsen-Anhalt 2017 mit Johann Pietsch, Anton Kageler, Ian Fiedler und Matti Kemper, die in Abwesenheit des AG-Leiters und Lizenz-Trainers Joachim Donath von Herr Schneidewind und Herr Kageler betreut werden.

15.5.2017, 18:30 Uhr | von JD: Heute ist das Schulschach-Mannschaftsturnier in der Wertungsklasse Grundschulen (WK G) mit 70 Mannschaften aus allen Bundesländern (außer Saarland) gestartet. Am heutigen Spieltag müssen 6 Runden mit 20 Minuten Bedenkzeit je Runde und Spieler absolviert werdenIn der 1.Runde haben die Neumarktschüler Halle (Startrang 2) die GS Wasserkampstraße Hannover 1 mit 3:1 besiegt und in der 2.Runde GS Ottersleben gar mit 4:0...

16.5.2017, 18:30 Uhr | von JD: In Runde 10 trafen die Neumarktschüler auf die auf Nr. 3 der Startrangliste Grundschule am Kollwitzplatz Berlin, die auch 3 :1 gewann. Vor der 11. und letzten Runde haben sich die Neumarktschüler Halle Rang 5 mit 24½ Brettpunkten (BP) und 122 Buchholz-Punkten (BHz) erspielt (im Vorjahr Rang 16 mit 23 BP/124 BHz.).

17.5.2017, 11:00 Uhr | von JD : In der heutigen Finalrunde spielte die GS Neumarkt Halle  am 3.Brett gegen die auf Startrang 1 gesetzte  GS Garching-West 1 aus Bayern, die mit 1,5 : 2,5 BP die unsere Neumarktschüler besiegte.

Foto  vor der 10.Runde: 

Ergebnisse GS Neumarkt Halle:

Nr Name DWZ 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 Punkte in %
1 Johann Pietsch 1212  1  1  ½  0  1  1  0  1  1  0  0 6,5 59,1%
2 Anton Paul Kageler 1260  1  1  ½  1  0  1  0  0  1  0  1 6,5 59,1%
3 Ian Fynn Fiedler 966  1  1  0  0  0  ½  0  1  1  0  0 4,5 40,9%
4 Matti Kemper 941  0  1  1  1  1  0  1  1  1  1  ½ 8,5 77,3%
Brettpunkte 3 4 2 2 2  1 3 4  1 26,0 59,1%
Mannschaftspunkte 2 2 1 1 1 2 0 2 2 0 0 13 59,1%

Die Endrangfolge der mannschaften wird nach 1.Brettpunkte, 2.Buchholwertung, 3.Siegwertung und 4.direkter gewertet.

Tabellenendstand TOP 10 nach der 11.Runde

Rang Team Ø DWZ Land G U V BP Bhz
1 Grundschule am Kollwitzplatz 1117 Berlin 8 3 0 33 151
2 Erich Kästner Grundschule Berlin 1127 Berlin 7 2 2 32½ 160
3 Grundschule Garching-West 1 1207 Bayern 8 1 2 31 149
4 Pestalozzi Grundschule Stade 1046 Niedersachsen 8 0 3 28 127
5 Grundschule Wasserkampstraße Hannover 1 807 Niedersachsen 7 2 2 27 142
6 Grundschule Bergstedt Hamburg 1076 Hamburg 7 2 2 27 141
7 Wichlinghofer Grundschule 1053 Nordrhein-Westfalen 7 1 3 27 138
8 Schule am Auwald Leipzig 1 1079 Sachsen 6 3 2 26½ 152
9 Grundschule »Otto Dix« Gera 1 1048 Thüringen 6 2 3 26½ 130
10 Grundschule Neumarkt Halle 1095 Sachsen-Anhalt 5 3 3 26 152

 

 


 

Deutsche Schulschach-Meisterschaft 2016

 24.-27.4. Mannschaftsturnier in Friedrichsroda  

Turnierseite mit Ergebnissen, Impressionen ... >

Mit 70 Mannschaften aller Bundesländer wurde das 11-rundige Hauptturnier mit 4er-Mannschaften
und ergänzendes Open-Turnier mit jeweils 20 Minuten Bedenkzeit pro Spieler/Runde ausgetragen.

Grundschule Neumarkt Halle (Saale)

ist SIEBENTBESTE Deutschlands 2016

mit  v. l.

Johann Pietsch,

Anton Kageler,

Matti Kemper,

Janosch Berger,

Karl Josef Mielewsky,

Eugen Kuppe, 

 
vor Ort geführt von
Trainer Rüdiger Schneidewind
(SV Roter Turm Halle e.V.)

 

Tagesberichte von ML Rüdiger Schneidewind:

26. April - der Abschlusstag:   An diesem letzten Tag gibt es jetzt erstmalig ja nur eine Runde. Ein Blick auf die Tabelle und die Ansetzungen zeigt, dass vieles möglich ist. Gegner in dieser 11. Runde war die Schule Lauerholz, Lübeck. Eine Schule mit Kindern ohne DWZ, aber an der Spitze der Mannschaften ohne DWZ. Das macht solche Paarungen so gefährlich. Und so galten meine Warnungen allen Vieren vor dem wieder arg verspäteten Beginn...der ganze Bericht Runde 11 und mehr >

26.4.2016 | 2. Spieltag von Rüdiger Schneidewind:  ...ich hatte Johann, Eugen und Anton etwas vorbereitet. Doch die Runde begann schlecht. Eugen musste sich nach wenigen Minuten Schottisch übergeben und so gab es am 2. Brett erstmal eine 10-minütige Pause. Ansonsten kamen die Vorbereitungen aufs Brett, Anton spielte stark mit Sizilianisch...der ganze Mannschaftsleiterbericht Runde 7 bis 10 >

26.4.2016 | von JD:  Am gestrigen 1.Spieltag ist Neumarktschule Halle in den ersten 6 Runden furios gestartet und belegt vorerst Rang 4!  Die übrigen Mannschaften Sachsen-Anhalts belegen mit GS Hettstedt Rang 12, GS Magdeburg Rang 13 und die Staßfurter Mädchenmannschaft Rang 64.  Am heutigen 2. Spieltag sind 4 Runden zu bewältigen. Die Neumarktschüler Halle treffen ab 9:00 Uhr am 2.Tisch auf die sächsische GS Nauenhof, die Rang 3 belegt.   Mannschaftsleiterbericht Runde 1 bis 6 + weitere Foto >

 


 

Deutsche Schulschach-Meisterschaft 2015
26.-29. April  Mannschaftsturnier in Friedrichsroda

 
Grundschule Neumarkt Halle (Saale)
gehört als beste Grundschule Sachsen-Anhalt
wieder zu den
TOP 10 Schulen im deutschen Schulschach!
 
 

 

Herzlichen Glückwunsch !

Unter den 66 besten Grundschulmannschaften aller Bundesländer startete Grundschule Neumarkt Halle (Saale) nach 2013 erneut bei der Deutsche Schulschach-Mannschaftsmeisterschaft WK Grundschulen in Friedrichroda, diesmal als Vize-Landesmeister Sachsen-Anhalt 2015, mit Lea Fritsch, Johann Pietsch, Michael Beck, Anton Kageler, Eugen Kuppe und Karl-Josef Mielewsky, die wieder von Mannschaftsleiter Rüdiger Schneidewind (SV Roter Turm Halle) und Eltern vor Ort betreut werden.  Die Wettkämpfe wurden in 4-er Mannschaften mit 2 Wechselspieler im 9-rundigen Schweizer System mit 30 Minuten Bedenkzeit ausgetragen. Für die Wechselspieler wurde zeitgleich ein Open-Turnier angeboten.               Mehr unter Turnierseite >                          Rundenübersicht >        
 
Ergebnisse GS Neumarkt Halle  Hauptturnier
Brett Spieler 1 2 3 4 5 6 7 8 9 Spiele Gesamt in %
1 Fritsch Lea 1 0 0 0 0 0 1 1 0 9 3 33%
2 Pietsch Johann 1 1 1 1 0 0 0,5 1 1 9 6,5 72%
3 Kuppe Eugen 1 0,5 Open 1 0 Open 1 0,5 1 7 5 71%
4 Kageler Anton Open Open Open 0 Open Open 1 Open Open 2 1 50%
5 Mielewsky Karl Josef Open Open 1 Open Open 1 Open Open Open 2 2 100%
6 Beck Michael 1 0 1 Open 0 1 Open 1 0 7 4 57%
Brettpunkte 4 1,5 3 2 0 2 3,5 3,5 2 36 21,5 60%
Mannschaftspunkte 2 0 2 1 0 1 2 2 1 18 8 44%
 
Ergebnisse GS Neumarkt Halle  OPEN-Turnier (Wechselspieler)
Brett Mannschaft GS Neumarkt 1 2 3 4 5 6 7 8 9 Spiele Gesamt in %
1 Fritsch Lea                        
2 Pietsch Johann                        
3 Kuppe Eugen     0     1       2 1 50%
4 Kageler Anton 0 0 1   1 1   0 0 7 3 43%
5 Mielewsky Karl Josef 0 1   1 1   0,5 0 1 7 4,5 64%
6 Beck Michael       0     0,5     2 0,5 25%
Brettpunkte 0 1 1 1 2 2 1 0 1 18 9 50%

ML Rüdiger Schneidewind berichtet von der DSSM 2015 aus Friedrichroda, Fotos von Steffen Kageler, Frau Pietsch, Turnierseite:

29.April, der dritte Wettkampftag mit zwei Runden:
Tolles kämpferisches Finale:     Vom Schach sprach am Morgen des letzten Wettkampftages in Friedrichroda niemand. Das spektakuläre Spiel des gestrigen Abends zwischen Bayern München und Borussia Dortmund beherrschte die Frühstücksrunden, auch bei unserem Team. Dabei waren unsere Kinder im Fußball gestern selbst noch aktiv und dies recht erfolgreich: Platz 4 für das Team Sachsen-Anhalt I, das erst im Halbfinale etwas unglücklich an Hamburg (Evangelische GS Pauluskirche) scheiterte (0:1) und dann auch das Spiel um Platz 3 knapp verlor. Ich hatte gestern Abend zudem das Vergnügen, mit Anton zwei Partien zu spielen, mit einem interessanten Endspiel mit einem Springer und je drei Bauern.

Heute Morgen spielten wir nun gegen die Bayern! Die GS Garching-West war unser Gegner in der vorletzten Runde. Vor der Runde erhielten aber vier unserer Kinder erst mal einen Pokal für den erwähnten 4. Platz im Fußball!

Und unser Quartett brauchte gegen die Bayern dann kein Elfmeterschießen sondern war überlegen. Micha, mit eher zufälligem Matt mit Springer und Turm, brachte uns schnell in Führung. Johann hatte mit Weiß einen sehr starken Angriff, kam aber nicht recht voran und auch Eugen ließ einige Chancen aus, tauschte einen guten Springer gegen einen schlechten Läufer und geriet folgerichtig in ein „totes“ Bauern-Turmendspiel. Ich musste das Remis genehmigen. Inzwischen hatte Lea einen Turm gewonnen  und beherrschte den angeblich 1200er klar und setzte mit zwei Türmen Matt. Blieb noch Johann. Auch dort drohte ein Bauernendspiel, doch dazu kam es nicht. Johann bot mit seinem Turm auf der gegnerischen Grundreihe Schach, eigentlich um die Türme zu tauschen. Doch sein Gegner zog den König und verlor prompt seinen Turm. Johann hatte Freude am Turmendspiel und setzte 14 Züge später Matt. Unsere Mannschaft gewann 3,5:0,5, auch ohne Unterschrift der Bayern unter dem Wettkampfzettel, die einfach die Spielstätte verließen, wie gestern Abend.

Plötzlich war unsere Mannschaft wieder im „Geschäft“ um Platz 10, aktuell vor der Runde auf Platz 9. Auch führten wir in der inoffiziellen Landesmeisterschaft mit den Magdeburgern und wir durften, zum ersten Mal, an Tisch 4 spielen und dies gegen die GS an der Panke Panketal aus Brandenburg, hatten wir noch nicht. Und auch zum Schluss erlebte man noch einmal einen großen Kampf des, im Vergleich zur 8. Runde, nicht veränderten Teams. Doch es begann schlecht. Micha hatte, am 4. Brett, nach knapp 10 Minuten, eine Figur verloren und war eigentlich, während des gesamten Spiels ohne jede Chance. Dafür konnte Eugen mit durchdachtem Angriff, die Dame gewinnen und sein Gegner gab zwei Züge später auf. Das Team lag in Führung, doch um die übrigen Bretter musste man sich zunehmend Sorgen machen. Wir waren überall materiell im Nachteil. Bei Micha waren es nun zwei Figuren im Spiel gegen starke Schwerfiguren, Lea und Johann hatten eine Leichtfigur weniger, bei Lea kam auch noch die Zeitnot dazu. Ich schaute immer mal zum Landeskonkurrenten aus der Kritzmannstraße, da sah es auch nicht besser aus, dann gratulierte ich Karl-Josef zu einen souveränen Schlussrundensieg, während Anton das mögliche Dauerschach übersah  („Ich weiß, ich konnte Schach, Schach, Schach...“) und dann im Turmendspiel unterlag.

Doch zurück zum Kampf des Trios gegen die Brandenburger. In diesen Situationen hofft man auf ein Wunder oder vertraut einfach seinen Kindern. Zunächst machte ich der Quälerei am 4. Brett ein Ende und Micha durfte aufgeben. Wie Lea und Johann dann um diesen 2. Punkt kämpften (und damit um die TopTen), war einfach toll. Lea drohte 1 Minute 37 vor dem Blättchenfall sogar noch Matt mit zwei Türmen, kurz danach fiel dann das Blättchen bei ihr. Dann stieg die Spannung bei Johann, von dieser letzten Partie würde viel abhängen, das war klar. Er spielte fast die gesamte Partie mit einer Figur weniger, hatte es mit der Dame und besonders zwei gefährlichen Springern zu tun. Doch Johann verteidigte sich klug, überlegt und geschickt, griff selbst immer mal an und setzte auf die Zeit. Allerdings startete sein Gegner 15 Sekunden vor Blättchenfall noch einen Mattangriff auf der g- Linie, da musste man aufpassen, auch auf Dauerschach, noch 3 Sekunden, Dd5, Blättchenfall und 2:2. Muss Johann Nerven haben! Seine beste Partie hier!  Oft hält man so etwas als Trainer nervlich jedenfalls nicht aus, aber es war ja die letzte Partie.

Und dann die Frage: würde es reichen? Gegen 11.30 Uhr brachte Herr Kageler die „frohe Botschaft“: Platz 10!! Auf den Punkt genau das befohlene Ziel erreicht. Mehr geht nicht! Aber noch etwas Witziges am Rande: der Evangelische GS Pauluskirche Hamburg, die uns im Fußball das Finale vermiest hatte, fehlte beim Schach ein Buchholtzpunkt zu unserem Platz 10, ätsch!

Nein, mal im Ernst: eine tolle Mannschaft, viel Stolz und Freunde und eine optimale Leistung an drei wunderbaren Tagen in Thüringen!

Zum Schluss stand noch eine etwas nervige neunzigminütige Siegerehrung mit vielen Kategorien, etwas Chaos und wachsender Lautstärke, Pokale für alle Kinder, und die Siegerfotos für Platz 10!

* * *

28. April, der zweite Wettkampftag mit drei Runden: 
Verdiente „lieblose“ und klare Niederlage gegen die Hessen:   Trotz des festen Dauemdrückens von zu Hause zeigte sich zu Beginn des zweiten Wettkamptages sehr schnell, dass der Gegner heute, Kinzigtalschule Gründau-Lieblos, zu stark für unser Team war. Die „Familie Deutsch“, an Nummer 2 gesetzt, gewann klar mit 4:0 nach 50 Minuten.

Zunähst siegten aber Anton und Karl-Josef sehr schnell im Open. Und zwischendurch musste Johann über seine erste Niederlage quittieren (Foto li.), die ich leider, wegen kurzer Abwesenheit (Vertretung Herr Kageler), nicht gesehen habe. Micha, am 4. Brett, hatte sehr aggressiv begonnen und auf f7 eine Leichtfigur geopfert. Er fand aber nicht die beste Fortsetzung, gewann aber trotzdem die Dame, büßte den  Vorteil aber wieder ein. Und auch das komplizierte Bauernendspiel mit Mehr- aber Doppelbauern, spielte er zu schnell und verlor tatsächlich noch. Restbedenkzeit auf der Uhr: 20 Minuten! Schade.

Auch Eugen stand am 3. Brett, mit Figur weniger, auf verloren Posten. Er (Foto re.unt.) hatte zu Beginn einen Spieß übersehen, zudem standen fast alle schwarzen Figuren schlecht. Sein Gegner spielte stark mit den Schwerfiguren und fand sogar das Matt nach 40 Minuten. Es stand 0:3. Lea hatte am 1.Brett eine gute Partie gespielt. Doch der Druck von Christoph Deutsch war zu stark. Trotzdem ein guter Kampf an Brett 1 bis zum Blättchenfall. Eine verdiente „lieblose“ Niederlage gegen eine eindeutig bessere Mannschaft.

Vorsprung gegen Potsdam nicht verteidigt 2:2  
Dann kam hier in Friedrichroda die Sonne raus und der nächste Gegner war hinter uns gesetzt, die Schiller Grundschule im Sternfeld aus Potsdam. Zwei gute Zeichen? Doch bei einer Deutschen Meisterschaft wird um jeden Punkt gekämpft und so war es auch in dieser 6. Runde. Was allerdings am 4. Brett in 3 !!! Minuten gespielt wurde, war eigentlich kein Schach mehr. Karl-Josef bekam als 2. Zug f4, etwas, was er sicher so nicht kennt. Sein Gegner aber offensichtlich auch nicht und so setzte Karl-Josef mit Dame, Turm und Läufer den weißen König auf a5 Matt! Mehr muss man dazu nicht schreiben.

Ein guter Mattplan und Power hingegen war bei Micha (Foto re.) zu sehen, der die Dame gewinnen konnte, konsequent mit Fesselungen spielte und nach 20 Minuten zum 2:0 erhöhte. Johann war in einer sehr guten Partie am 2. Brett  gegen Fabian Lade in ein Doppelturm-Bauernendspiel geraten. Allerdings hatte er in der Eröffnung einen Bauern verloren. Auch hier waren Fesselungen im Spiel, Johanns Angriff am Königsflügel war stark, nur die entfernten gegnerischen Türme auch. Beim weißen Gegenschlag verlor Johann seinen größten Trumpf – einen gebildeten Freibauern. Und so machte der der weiße b- Bauer das Rennen und Johann kam mit seinem König dem h- Bauern zu spät zu Hilfe. Auch von Lea war wieder eine gute Partie zu sehen. Allerdings verlor sie im Mittelspiel gegen Jonas Eilenberg Material und in Zeitnot mit ihrem Springer gegen Turm und Freibauer ist eben nicht so leicht. Am Ende fiel nach rund 50 Minuten ihr Blättchen und das zweite 2:2 war perfekt, nach hartem Kampf.

Total erfolgreich waren unsere beiden im Open. Anton und Eugen gewannen ihre Partien und die GS Neumarkt rückt hier weiter nach vorn.

Halle – Berlin 5:4 und das Schulduell:   Runde Nummer 3 des heutigen Tages verschlug uns in die Bundeshauptstadt. Die (angeblich) ohne DWZ antretende bip- Grundschule Berlin-Pankow, dass heißt  „Bildung und innovative Pädagogik“ wollte unser Quartett mit aggressiven Eröffnungen beeindrucken. Das gelang allerdings nur im Falle von Johann und kurzzeitig auch bei Eugen. Mit zunehmender Spieldauer dominierten unsere Kinder. Anton erkannte noch ein paar fiese Drohungen seines Gegner (Läufer und Dame auf c3...), dann schlug er Erstklassig sozusagen zurück! Schwierigkeiten in dieser Runde hatte Johann. Da waren einige taktische Fehler zu sehen, auch wieder Bauerngeschenke und wenn der Gegner nicht kräftig geholfen hätte, wäre das 2. Brett wohl verloren gewesen. Er fragte, ob er Remis anbieten durfte, ich gestatte es ihm und auch der der Trainer der Berliner nickte. Ich hätte es nicht angenommen, aber für mich gilt ja nicht: „Ich bin ein Berliner“. Damit hieß der erste Sieger Anton Kageler, sein Gegner gab, mit zwei Türmen und Läufer weniger, auf. Im Nachhinein war noch etwas Regelkunde angesagt: wenn eine schwarze Dame einen gedeckten weißen Bauern auf f2 anschlägt, kann man mit der weißen Dame nicht a7 schlagen, oder...? Schiedsrichter rufen ist angesagt, beide Trainer hatten es gesehen und der Berliner Trainer ein graues Haar mehr! Und Dame einkassieren natürlich! Zunächst habe ich aber gratuliert und er war wohl auch mächtig stolz, obwohl er vor der Partie gesagt hatte: „Wieder so ein Großer...“

Spannend war es wieder bei Eugen, doch das Talent von SV Roter Turm Halle wird immer cooler. Sein Gegner opferte, wie zuvor Micha, auf f7 den Springer, doch Eugen gelang es, durch genaues Spiel, die Mehrfigur zu behalten. Er wehrte sich gegen  einen manchmal ganz schön frechen weißen Turm und mehrere Freibauern, hatte aber  mit dem weißfeldrigen Läufer alles unter Kontrolle und marschierte mit dem g- Bauern selbst nach vorn, bekam für den Bauern den Turm, fragte mich, ob er Remis annehmen solle und musste weiterspielen. Als er seinem verzweifelten Gegner gezeigt hatte, dass er das Turmendspiel kann, gab dieser auf und es stand 2,5:0,5. Erst jetzt schaute ich wieder mal zu Lea (Foto li) , zur Mädchenpower. Diese hatte zunächst vor allem mehrfach richtig gerechnet: König und Turm hatten erfolgreich Läufer und Freibauer bekämpft, mit dem Ergebnis, dass Läufer und Freibauer gewonnen wurden und ein eigener Freibauer dem weißen König davonlief. Nun war ein Matt in zwei mit Dame und Turm auf dem Brett, aber Lea war die Partie viel zu kurz. So lief ein zweiter Freibauer los, verwandelte sich in einen Turm. Bis zum Matt dauerte es noch vier Züge, dann waren 3,5 Punkte erkämpft, Wunschergebnis knapp verfehlt. Aber 5,5 Punkte am 2. Tag sind letztlich auch okay und 16 insgesamt.

Im zweiten Duell Berlin-Sachsen-Anhalt in Runde 7 unterlag die GS Mansfeld mit 1,5:2,5, aber unser Bundesland hat das Duell gegen die Hauptstadt heute gewonnen! Und die GS Neumarkt ist die einzige Mannschaft aus Sachsen-Anhalt, die in der 7. Runde gewonnen hat! Nun ist es aber genug und deshalb noch eine Seltenheit: im Open traf die GS Neumarkt II auf die GS Neumarkt I, in Form von Micha gegen Karl-Josef. Beide habe ich aufschreiben lassen, doch keiner wollte dem anderen „wehtun“, so auch die offizielle Begründung der beiden für das Remis. Guck` ich mir aber noch an, nach Feierabend! Im OPEN Haben wir jedenfalls heute eine Ausbeute von 100 Prozent!

Danach ging es für einige zum Fußball mit Herrn Fritsch und einem Teil der GS Wolfgang-Ratke Köthen.

***

27. April, der erste Wettkampftag mit vier Runden: 

Starke Mannschaftsleistung zum Auftakt: Erster Gegner der GS Neumarkt war die Schule Grönauer Baum, Lübeck. Und nach Eröffnung, vielen Hinweisen und arg verspäteten Beginn war eine starke Leistung des gesamten Teams zu sehen. Michas starker Angriff, richtiges Rechnen beim Figurenabtausch und das Vertreiben der letzten Schutzfigur führte zum Matt auf g2 nach nur 13 Minuten. Auch Johann am 2. Brett wehrte clever die wütenden Angriffe des Gegners ab, erkannte eine gefährliche Drohung im T-T Endspiel, gewann einen Turm und gewann schnell. Die Mannschaft führte 2:0. Eugen, am 3. Brett, hatte bereits nach knapp 5 Minuten das erste von einigen Remisangeboten erhalten. Auch als sein Gegner die Dame einstellte, bot er noch einmal Remis an, reklamierte beim Schiedsrichter. Doch ich lehnte immer ab und Eugen gewann nach einer halben Stunde. Auch Lea hatte sich mit Weiß zunächst verteidigt, aber zwei Springer mehr. Auch sie erhielt ein Remisangebot, doch auch das musste ich wegen der Mädchenförderung ablehnen. Und Lea fand nun starke Züge, spielte auch taktisch richtig, tauschte die Schwerfiguren ab und setzte auf mehrere Freibauern, kam nach rund 45 Minuten zum Matt mit zwei Damen und den beiden Springern und zum klaren 4:0 Auftaktsieg!Nicht so gut lief es in Runde 1 bei Karl-Josef und Anton im Ersatzspielerturnier, besser DSM-Open. Anton hatte schon zu Beginn (über f7??) einen Turm verloren, kämpfte zwar lange, aber ohne jede Chance. Und auch Karl-Josef übersah im Mittelspiel eine Drohung. Keine Punkte dort (Foto re.).
 
Unnötige Niederlage in Runde 2:  Zunächst kamen mir, nach knapp 10 Minuten, die beiden Ersatzspieler entgegen. Anton hatte verloren, Karl-Josef, mit Angriff auf die kurze Rochade, gewonnen. Doch der eigentliche Mannschaftswettkampf gegen die Haff-Grundschule Ueckermünde begann denkbar schlecht (Foto li.). Michael verteidigte sich mit Weiß schlecht und  übersah, nach 15 Minuten, ein Matt in eins mit zwei Läufern und Dame. Wenig später gab es am 3. Brett plötzlich die von Eugen provozierte dreifache Zugwiederholung mit einem Springer. Doch auch hier ging alles sehr schnell, zu schnell. Am ersten Brett kämpfte Lea gegen Aaron Breß (DWZ 1394). Doch mit zunehmender Zeit setzte sich ihr Gegner, mit zwei Türmen + Läufer durch. Dazu kam noch ein übersehener Spieß und so riet ich Lea zum aufgeben, wenige Züge vor dem Matt. Zuvor hatte Johann die Schwester von Aaron, mit einem durchdachten Angriff auf h7 zweizügig Matt gesetzt. Die knappe Niederlage (1,5:2,5) hat sich die Mannschaft aber selbst zuzuschreiben und den Rückfall von Platz 6 auf Platz 14 auch.
 
Der Nachmittag der „Sachsen“:  Gegner Nr. 3 hieß Grundschule Portitz, Leipzig, eine reine Mädchenmannschaft, also Achtung. Die Leipzigerinnen lagen nach zwei Runden in der Mädchenwertung in Front
Das Problem mit der Aufstellung kam dazu. Ich entschloss mich Micha weiter zu vertrauen und mit Karl-Josef Mielewsky an Brett drei zu spielen. Und das erwies sich als richtig. Zunächst wurde fünfmal hintereinander gejubelt. Der erste war Karl-Josef. Ich weiß nicht, wie er das in so kurzer Zeit macht. Auf jedenfall setzte er, nach 11 Minuten, mit zwei Türmen Matt. Kurz danach hatte Eugen (GS Neumarkt II) seinen Gegner genug gequält und Matt gesetzt.
Reklamation und Diskussionen mit dem Schiedsrichter gab es dann bei Micha am 4. Brett.  Seine Gegnerin hatte ein Abzugsschach zugelassen und wollte einen Damezug machen. Micha reklamierte korrekt „unmöglichen Zug“ und gewann die Dame. Der Rest am 4. Brett war Formsache. Allerdings hatte Lea am Spitzenbrett eine Springergabel übersehen und die Dame verloren. Es waren trotzdem sehr gute Partien an den Spitzenbrettern gegen die Leipziger Mädchen, denn Lea kämpfte unverdrossen weiter, hatte sogar einen Mattplan, starken Druck und mehr Zeit. Unglaublich stark und planvoll auch Johann mit tollem Dameopfer zum Schluss und zum 3:0. Nach fast 50 Minuten kippte das 1. Brett doch. Hannah Oswald, die einen Freiplatzantrag für die DEM gestellt hat, hatte sich brillant verteidigt und schlug mit den Schwerfiguren zurück. Lea durfte aufgeben, war aber untröstlich. War aber eine gute Mädchenpartie und wir haben 8,5 aus 12.
 
Und noch die schwere 4. Runde am Nachmittag. Gegner war die GS Auerhammer Aue, an Nummer 6 gesetzt. Kann die GS Neumarkt jetzt mit Eugen an 3 und Anton an 4 mit dieser, meist Viertklässlern, mithalten? Kein Problem. Höchstens ein kleines. Nach nur 3 Minuten kam mir Lea entgegen: „Ich weiß nicht, was er gespielt hat... Verloren.“ Habe ich leider nicht gesehen. Dafür brauchte Micha nur 8  Züge, um seine Partie im Ersatzspielerturnier, pardon DSM-Open, mit Springer und Dame zu gewinnen. An den Brettern 2-4 der Mannschaft war Ausgeglichenheit zu sehen. Auch Anton, zu Beginn sehr aufgeregt, mit „Kribbeln im Bauch“ kämpfte mit Turm und Läufer gegen Turm und Läufer gegen umliegende Bauern. Doch als er den Läufer einfach stehen ließ, ging es schnell zu Ende, weil sein Gegner auch noch eine Mattidee hatte. Dann verlor auch noch Karl-Josef, im Open, todunglücklich, wie Anand nach der Niederlage gegen Carlsen. Doch spannend ging es an den Brettern 2-3 weiter. Eugen hatte sich massiven Drucks am Dameflügel zu erwehren, hatte aber einen beweglichen Plan und der Gegner wohl keinen so richtigen Plan. Inzwischen hatte Johann einen unwiderstehlichen Angriff mit Dame und zwei Springern gestartet. Der Gegner hatte durch einen eingestellten Springer auf h4 die schwarze Dame optimiert und Johann auf gefährliche Gedanken gebracht. Und wenn Johann „gefährliche Gedanken“ hat, setzt er auch schnell Matt. Doch zuvor stach der Mattplan von Eugen mit seinem Turm a4!! Der schwarze König hatte sich praktisch selbst eingesperrt und Eugen ignorierte einfach gefährliche schwarze Freibauern und setzte Matt! Nur Sekunden später machte Johann mit der Dame auf der weißen Grundreihe das 2:2 perfekt, nachdem er kurz zuvor, bei einem Remisangebot noch brav seinen Trainer gefragt und abgelehnt hatte. Freude bei den Zuschauern Anton, Michael, Lea und mir, leichter Ärger wohl bei unseren Gegnern aus Sachsen über einen verschenkten Mannschaftssieg!
Jetzt hatten sich alle das Schwimmbad verdient. Ein toller erster Tag mit der GS Neumarkt, der Spaß und Appetit auf mehr gemacht hat!
 
* * *
26. April, der Anreisetag: Die GS Neumarkt ist gut in Thüringen, in Friedrichroda angekommen. Gegen 17.30 Uhr war das Team komplett. Nur, ein wenig chaotisch war es schon 66 Mannschaften sind eben mehr als 30 und 300 Trainer, Eltern und Betreuer sind eben nicht anwesende 600. Trotzdem erschienen wir pünktlich beim traditionellen Fototermin, gehören aber als Sachsen-Anhaltiner nur zur 2. Reihe und dürfen, obwohl ja Frühaufsteher erst später essen. Muss ich jetzt nicht erklären. Es gab eine Mannschaftssitzung mit ersten Hinweisen für die Mannschaft, von denen ein Teil bei der folgenden 90 minütige Betreuerbesprechung wieder über den Haufen geworfen wurde. Da ist zunächst das leidige Problem des Mannschaftsbetreuers, der zum Beispiel über Remisangebote entscheiden kann. Ich hatte Lea Fritsch festgelegt, doch das geht nun nicht, weil es wieder nur ein Betreuerschild und wenn ich im Spielsaal bleiben will, muss ich das tragen. Wird Lea nicht gefallen. Viel schlimmer ist aber die fehlende Kompromissfähigkeit der Turnierleitung hinsichtlich unserer Aufstellung nach DWZ. Alle Erklärungen meinerseits halfen nicht, Michael Beck rutschte auf 6 und ich musste auf die Schnelle ein neues 3. Brett herzaubern. Wird aber im Turnierverlauf zu großen Problemen führen, weil ich Micha nur am 4. Brett einsetzen kann. Lasse ich ihn dort immer spielen, was ich eigentlich müsste, bekommen Anton und Karl-Josef dort nicht eine Partie! Also nichts Gutes für die GS Neumarkt im Vorfeld der Meisterschaft. Muss ich drüber schlafen und morgen kommt auch noch der mdr...
 

 
Deutsche Schulschach-Mannschaftsmeisterschaften 2014
 
3.5.2014  | von JD:  Am 2. Mai wurden die Deutschen Schulschachmeisterschaften 2014 in der WK II in Biedenkopf und seit 3. Mai in der WK M in Lingen (Ems) ausgetragen. Während in der WK II das Georg-Cantor–Gymnasium Halle (Saale) mit Startrang 1 aussichtsreich das Schulschach in Sachsen-Anhalt präsentiert, hat in der WK M der Landessieger Sachsen-Anhalt das Käthe-Kollwitz-Gymnasium Halberstadt seine Teilnahme an der DSSM 2014 abgesagt. 
 
Die WK Grundschulen wird vom 8. bis 11. Mai wieder im Freizeitheim Dittrichshütte (Thüringen) ausgetragen. Sachsen-Anhalt vertritt die Grundschule Am Pechauer Platz Magdeburg.  
 

 

Deutsche Schulschachmeisterschaften WK Grundschulen 2013

Die Mannschaft GS Neumarkt Halle 2013
stehend v.l. Lenhard, R.Schneidewind, Liam, Lea
vorn v.l. Florian, Adam, Hugo        
 
3.5.2013 |  von admin Als Landessieger Sachsen-Anhalt startet Grundschule Neumarkt Halle (Saale) bei der Deutschen Schulschachmeisterschaft WK Grundschulen im Freizeitheim Dittrichshütte (Thüringen) mit Florian Dietz, Hugo Post, Liam Klaus, Adam Marten, Lenhard Zaprasis und Lea Fritsch, die von Mannschaftsleiter Rüdiger Schneidewind und Andreas Fritsh fachlich betreut werden.
 
5.5.2013 |  von admin  Grundschule Neumarkt Halle dominiert weiter im Grundschulschach Sachsen-Anhalt und belegt bei der Deutschen GS-Meisterschaft 2013 Rang 4 vor GS Am Kannenstieg Magdeburg (17.Rang) und Goetheschule Stendal (25.Rang). Hugo Post hat seine Brettaufgaben 100 % erfüllt, darüber hinaus können wir Hugo zum Brettbesten Spieleram 2.Brett des Turniers gratulieren.
 
Mannschaftsfoto: A.Fritsch
 
 
Mannschafts-Rangliste TOP 4: Endstand nach 9. Runden
Wertung: 1. Brettpunkte, 2. Mannschaftspunkte, 3. Buchholz
 
Rang
MNr
Mannschaft
TWZ
S
R
V
Brt.Pkt.
Man.Pkt
Buchh
1.
11.
Stadtilm GS I
926
5
4
0
23.5 - 12.
14
184.5
2.
7.
Erfurt J.-u.-Grimm-GS
977
5
3
1
22.5 - 13.
13
177.0
3.
9.
Kassel Reformschule
964
6
2
1
22.0 - 14.
14
176.0
 4.
 3.
 Halle Neumarkt GS
 1042
 5
 3
 1
 22.0 - 14.
 13
 184.5
5.
30.
Hamburg GS Genslerstraße
692
6
0
3
22.0 - 14.
12
181.0
 
                                                                                                                          
 

 
Deutsche Schulschach-Mannschaftsmeisterschaft 2012
 
 
Die Mannschaft der GS Neumarkt Halle (Saale)
 vorn v.l. : Paul, Florian, Adam            
dahinter v.l.: Hugo, Liam  
Beim Landesfinale Sachsen-Anhalt qualifizierten sich am 17.03.2012 in Halle die Mannschaften 1. GS "Am Kannenstieg" Magdeburg, 2. GS "Neumarkt" Halle (Saale), 3. GS "Langeneichstädt" für die Teilnahme an der DSM 2012 WK Grundschulen vom 03. bis 6. 05.2012 in Dittrichshütte/Thüringen.